animationen


echos | Wasser auf Schiefertafel | HD 4,49 min | 2018

Wir durchkreuzen, besetzen und vernichten die Habitate zahlreicher Lebewesen. Aufs Trockene gesetzt verschwinden und verstummen sie. Die akkustische Lücke füllt sich mit menschlichen Betriebsgeräuschen – ähnlich wie mein Gehirn das Absterben der Hörezeptoren mit vielstimmigem Rauschen kompensiert.

We thwart, occupy and destroy the habitats of many living things. Set to dry, they disappear and become silent. The acoustic gap fills with human operating noise – much as my brain compensates for the death of the hearing receptors with polyphonic noise.



Ludo_2 | Kreide auf Tafel | HD 1,35 min | 2016

ludo (1 und 2)
Das Prinzip des gleichnamigen Brettspiels (Mensch ärgere Dich nicht) übertragen auf den Konkurrenz- und Überlebenskampf, auf Glück und Strategie von Menschen: bunte Spielfiguren begeben sich auf einen Weg über unsichere Inseln über schwarzem Wasser, es gibt kein zurück, nicht nur die Würfel fallen.

The principle of the board game of the same name is applied to the struggle for survival and competition, to the luck and strategy of humans: colorful game characters embark on a journey across unsafe islands over dark water, there is no turning back, not only the dice are falling.


Ludo_1 | Kreide auf Tafel | HD 1,50 min | 2016

Die englische Bezeichnung “Ludo” trifft das Fatale des Spiels viel besser,
als das deutsche “Mensch ärgere dich nicht”.

paternoster
Pater Noster (Gegrüßet seist Du, Maria) | 2 Videoloops ca 30 min | 2016

Gegenläufige Textanimationen analog zum Liftsystem und zum Rosenkranz-Beten.
Zitate aus verschiedenen religiösen Schriften zu Toleranz und Nächstenliebe (weiß auf schwarz)
und über Frauen (schwarz auf weiß).


Last Supper | Kreide auf Tafel | HD 1,54 min | 2012/13

Die Animation folgt anfangs dem Gemälde Leonardo da Vincis und seinen Notitzen dazu
(Einer, der trank und den Becher auf seinen Platz stellte …),
geht dann aber später einen eigenen Weg.


Zwischen den Jahren | Kreide auf Tafel | DV 1,57 min | 2011/12

Ich werfe einen Bilck aus dem Fenster. Über den Blickkontakt wandert die subjektive Kamera
von einem Akteur zum andern, bis sie irgendwann strauchelt und zu mir zurückkehrt.